Badförderung

Badförderung Brandenburg

Alters-, behinderten- und pflegegerechte Badsanierung in Brandenburg mit Unterstützung durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg

Wie in nahezu jedem anderen Bundesland, existiert auch in Brandenburg eine Förderbank auf Landesebene, die Investitionsbank des Landes Brandenburg, kurz ILB. Die Investitionsbank Brandenburg mit Sitz in Potsdam fördert Vorhaben aus den vier Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Wohnungsbau und Arbeit. Im Bereich des Wohnungsbaus gibt es ein Förderprogramm, das für eine alters- und behindertengerechte Badsanierung Brandenburg geeignet ist: Mit dem Förderprogramm „Behindertengerechte Anpassung von vorhandenem Wohnraum“ fördert die ILB mit einem Zuschuss die Barrierefreiheit im Badezimmer.

Wer und was wird mit dem Förderprogramm gefördert?

Gemäß den Förderprogrammbedingungen fördert die ILB bauliche Maßnahmen zur nachträglichen behindertengerechten Anpassung. Bei diesen Maßnahmen kann es sich explizit um bauliche Maßnahmen in Küche und Bad zum Abbau von Barrieren wie z. B. einer bodengleichen Dusche handeln.

Wichtig bei der Umsetzung ist, dass die Vorgaben der DIN-Norm 18040 eingehalten werden.

Mit diesem Förderprogramm zur Badsanierung in Brandenburg richtet sich die ILB an einen breiten Empfängerkreis. Sie fördert mit dem Zuschuss sowohl Wohneigentümer (selbst nutzend als auch in ihrer Rolle als Vermieter, Erbbauberechtigte oder sonstige Verfügungsberechtigte) als auch Mieter. Bei der Bezuschussung von Mietern ist jedoch die Zustimmung des Vermieters erforderlich.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert mit Zuschüssen. Jeder Zuschuss beträgt bis zu 90 Prozent der anerkannten förderfähigen Kosten.

Der  Höchstsatz je Wohnung beträgt:

  • 10.000 EUR für bauliche Maßnahmen (die Nummern entnehmen Sie der WohnraumanpassungsR)
  • 12.000 EUR für den Einbau von Höhen überwindenden Hilfsmitteln und automatischen Türöffnern

Die gleichzeitige Durchführung der Maßnahmen ist möglich. Leistungen Dritter können als Ersatz für Eigenleistung anerkannt werden.

Weitere Infos: https://www.ilb.de/de/wohnungsbau/zuschuesse/behindertengerechte-anpassung-von-vorhandenem-wohnraum/

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Die Pflegekasse kann für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 auf Antrag bis zu 4.000 Euro als Zuschuss für Anpassungsmaßnahmen zahlen, die die häusliche Pflege in der Wohnung ermöglichen, erleichtern oder eine möglichst selbstständige Lebensführung der pflegebedürftigen Person wiederherstellen sollen (wohnumfeldverbessernde Maßnahmen). Ziel solcher Maßnahmen ist es auch, eine Überforderung der Pflegepersonen zu verhindern.

Wohnen mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, kann der Zuschuss bis zu viermal 4.000 Euro, also bis zu 16.000 Euro, betragen. Bei mehr als vier anspruchsberechtigten Personen wird der Gesamtbetrag anteilig auf die pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner aufgeteilt. Dies kommt vor allem ambulant betreuten Wohngruppen für Pflegebedürftige zugute.

Pflegebedürftigkeit in Graden max. Zuschuss je Maßnahme  

Pflegegrad 1-5: 4.000 Euro (wenn mehrere Anspruchsberechtigte zusammenwohnen) 16.000 Euro

Welche Maßnahmen werden von der Pflegekasse bezuschusst?

Die Pflegekasse zahlt einen Zuschuss zu verschiedenen Maßnahmen der Wohnungsanpassung. Einen Zuschuss gibt es für Maßnahmen, die mit wesentlichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden sein können, wie zum Beispiel Türverbreiterungen oder fest installierte Rampen und Treppenlifter, aber auch für den pflegegerechten Umbau des Badezimmers. Außerdem wird der Ein­ und Umbau von Mobiliar, das entsprechend den Erfordernissen der Pflegesituation individuell hergestellt oder umgebaut werden muss, finanziell unterstützt. Ein Zuschuss zur Wohnungsanpassung kann auch ein zweites Mal gewährt werden, wenn die Pflegesituation sich so verändert hat, dass erneute Maßnahmen nötig werden.

Folgende Maßnahmen können beantragt werden:

  • Einbau eines nicht vorhandenen Bades/ WC
  • Installation neuer Armaturen
  • Installation von Badewanneneinstiegshilfen (Änderung der Bausubstanz)
  • Verlegen rutschhemmender Bodenbeläge insbesondere in der Dusche
  • Errichtung eines Duschplatzes, wenn eine Badewanne nicht mehr genutzt werden kann
  • Anpassung der Höhe von Einrichtungsgegenständen
  • Installation höhenverstellbarer Waschtisch
  • Installation höhenverstellbares WC
  • Umbauten von Badewanne zur Dusche
  • Einen Antrag bekommen Sie von Ihrer Krankenkasse/ Pflegekasse zugesandt

Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen

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